Der Steuerberater ist nach § 64 StBerG an die Steuerberatervergütungsverordnnung gebunden (StBVV). Grundlage des Honorars ist regelmäßig der sogenannte Gegenstandswert. Dieser bestimmt sich entsprechend der auszuführenden Tätigkeit (einige Beispiele):

  • bei einem Jahresabschluss gemäß § 5 EStG aus dem Mittel zwischen der berichtigten Bilanzsumme und der betrieblichen Jahresleistung oder
  • bei der Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG nach der Höhe der Einnahmen bzw. der Höhe der Betriebsausgaben oder
  • bei der übernahme von Buchführungstätigkeiten nach dem höheren Wert von Jahresumsatz oder der Summe des Aufwandes oder
  • bei der Umsatzsteuervoranmeldung nach dem Gesamtbetrag der Entgelte zuzüglich des Eigenverbrauchs.

Darüber hinaus ist der Schwierigkeitsgrad der Arbeiten ein weiterer maßgeblicher Bestimmungsfaktor für die Gebühr.
Diese Werte stehen regelmäßig erst nach Abschluss der Arbeiten fest. Somit lassen sich die Honorare des Steuerberaters im Voraus nicht exakt festlegen.

Jedoch kann eine unverbindliche Richtung anhand der Bestimmungen der Steuerberatervergütungsverordnnung abgeschätzt werden. Dies ist aber stets im Einzelfall zu prüfen. In einem persönlichen Gespräch sind wir gern bereit, mit Ihnen eine Einschätzung des zu erwartenden Honorars vorzunehmen.